Schloss/BurgSchwarzburg

Schloss Schwarzburg

Schloss Schwarzburg

Leerstehend

Die Schlossanlage Schwarzburg in Thüringen ist heute größtenteils ruinös. Als ehemaliger Stammsitz der Grafen und späteren Fürsten von Schwarzburg-Rudolstadt hat sie eine lange Geschichte.

Geschichte+

Eine erste Befestigung auf dem Gelände des späteren Schlosses ist unbekannt, doch eine Urkunde aus dem Jahr 1071 erwähnt den Namen „Swartzinburg“. Eine Anlage ist ab 1123 belegt, als Graf Sizzo von Schwarzburg-Käfernburg genannt wird. Eine Beschreibung von 1371 zeigt einen gestaffelten Gebäudekomplex mit drei Höfen und einer Kapelle. Nach dem Aussterben einer Linie kam die Schwarzburg 1450 an andere Linien und wurde bis ins 16. Jahrhundert als Nebensitz genutzt. Mitte des 16. Jahrhunderts begann der Umbau zur Schlossanlage mit der Errichtung von Wohngebäuden. Unter Graf Albrecht VII. fiel die Schwarzburg 1584 an Schwarzburg-Rudolstadt. Ab 1664 wurde der Komplex unter Graf Albrecht Anton festungsartig ausgebaut. Ein Brand 1695 beschädigte große Teile, was den Neubau einer Schlosskirche ermöglichte. Mit der Erhebung in den Fürstenstand 1710 erfuhr das Schloss eine Aufwertung und wurde bis 1744 umgestaltet, inklusive Schlosskirche und Kaisersaal. Nach einem weiteren Brand 1726 und einer Phase der Vernachlässigung begannen ab 1867 unter Fürst Albert Instandsetzungen.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.wehrbauten.de/thread.php?threadid=638

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 50.6383, 11.1939