Krankenhaus
Schloss Schönhagen

Das Schloss Schönhagen, ein denkmalgeschütztes Bauwerk, prägt das Bild des ehemaligen Rittergutes und heutigen Ostseebades Schönhagen. Es liegt hinter der Steilküste an der Ostsee in Schleswig-Holstein und ist heute ein Bestandteil einer Rehabilitationsklinik.
Geschichte+
Die Ursprünge des Rittergutes Schönhagen reichen bis ins Jahr 1711 zurück, als es sich vom Rittergut Olpenis abspaltete. Von 1712 bis 1754 war es im Besitz der Eigentümer des Rittergutes Loitmark und fungierte als dessen Meierhof. Zu Beginn dieser Periode, im Jahr 1712, gehörte Schönhagen dem Oberst Joachim Dietrich von Dewitz. In den folgenden Jahrzehnten wechselten die Besitzer häufig. Mitte des 19. Jahrhunderts, um 1840, umfasste das Gut eine Fläche von fast 2.500 Morgen und beherbergte 64 Familien mit insgesamt 310 Einwohnern. Es umfasste zudem das Dorf Höxmark, die Hälfte von Brodersby sowie Nordhagen und Kiekut. Während der Schleswig-Holsteinischen Erhebung von 1848 bis 1851 beteiligte sich das Gut zusammen mit Carlsburg und Wittmark an der Volksbewaffnung. Der damalige Gutsherr Paul Paulsen Henningsen sprach sich im April 1848 in der Ständeversammlung für die „Insurrektions-Regierung“ aus und befürwortete den Beitritt Schleswigs zu Deutschland.
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Lage: 54.6316, 10.0224