Schloss/BurgKassel

Schloss Schönfeld (Kassel)

Schloss Schönfeld (Kassel)

Restaurant

Im Jahr 1777 wurde das Schloss Schönfeld in Kassel, eine ehemalige Sommerresidenz, errichtet. Es beherbergt heute ein Restaurant und war ein Treffpunkt bedeutender Persönlichkeiten der Romantik.

Geschichte+

Die Erbauung des Schlosses Schönfeld erfolgte 1777 als private Sommerresidenz durch Nikolaus Heinrich von Schönfeld. Bereits 1790 ging es in den Besitz von Landgraf Wilhelm IX. über. Nach einem kurzen Intermezzo, in dem Andries Hendrik Thorbecke versuchte, eine Tabakfabrik einzurichten, wechselte das Schloss bis 1806 mehrfach den Eigentümer. Unter dem Frankfurter Bankier Carl Jordans wurde es zu einem kulturellen Zentrum, das Persönlichkeiten wie Clemens Brentano, Achim von Arnim und die Brüder Grimm anzog. Während der Zeit des Königreichs Westphalen ab 1807 zwang König Jérôme Jordis zum Verkauf und ließ das Schloss durch Leo von Klenze erweitern. Nach dem Ende des Königreichs fiel es an Kurfürst Wilhelm I. zurück. Sein Sohn Wilhelm II. schenkte es 1841 seiner Frau Auguste, die dort den Schönfelder Kreis versammelte und weitere Umbauten durch Johann Conrad Bromeis veranlasste. Nach Augustes Tod verfiel die Anlage unter ihrer Tochter Caroline. Preußen schenkte das Schloss 1880 der Nebenlinie Hessen-Philippsthal.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 51.2980, 9.4731