Schloss/BurgBoppard-Herschwiesen

Schloss Schöneck

Schloss Schöneck

Privatbesitz

Auf einem Felsen in der Ehrbachklamm, auf etwa 273 Metern über dem Meeresspiegel im Hunsrück, liegt das Schloss Schöneck. Ursprünglich als Reichsburg errichtet, entwickelte es sich zu einem Schloss.

Geschichte+

Um 1200 ließ der Reichsministeriale Konrad von Boppard die Anlage als Reichsburg errichten. Seine Nachfahren, die sich fortan Ritter von Schöneck nannten, bewohnten die Ganerbenburg bis zu ihrem Aussterben im Jahr 1508. Von hier aus wurde auch das Gallscheider Gericht verwaltet. Während der Eltzer Fehde von 1331 bis 1336 war die Burg Teil eines Bündnisses gegen den Trierer Erzbischof Balduin von Luxemburg. Im Jahr 1354 fiel Schöneck als Lehen an Kurtrier. Nach einer Besetzung durch pfalzgräfliche Truppen im Beilsteiner Krieg 1488 kehrte es kurzzeitig zu Kurtrier zurück. Ab 1508 wechselte die Anlage mehrfach den Besitzer, blieb jedoch stets trierisches Lehen. Zwischen 1560 und 1646 war Schöneck im Pfandbesitz einer Nebenlinie der Herren von Eltz. Später, von 1646 bis etwa 1677, gehörte es zum Soeternschen Fideikommiss, einer Stiftung der Familie von Sötern. Mitte des 17.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Schloss Schöneck / Public domain via Wikimedia Commons

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 50.1938, 7.5079