Privatbesitz
Schloss Schmiding

Das Schloss Schmiding in Krenglbach-Schmiding, Oberösterreich, war einst eine Wasserburg. Seine Geschichte reicht bis ins hohe Mittelalter zurück.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung des Gutes Schmiding datiert auf das Jahr 1111, wobei Menginhart von Polheim als Eigentümer genannt wird. Nach einer weiteren Erwähnung im Jahr 1220 schweigen die Dokumente für rund zwei Jahrhunderte. Im Jahr 1415 belehnte Herzog Albrecht V. Heinrich den Ofen mit dem Anwesen, gefolgt von den Innerseern nach 1430. Stefan der Innerseer war 1527 Inhaber des Lehens. Während des Bauernkrieges 1626 wurde das Schloss von aufständischen Bauern besetzt. Spätere Besitzer waren die Familien Reuter, Engl und von Öd. Die ursprüngliche Wasserburg wurde vermutlich unter den Batthyánys geschleift, die 1754 als Eigentümer genannt werden. 1815 befand sich das Schloss im Besitz von Fürst Philipp Batthyany-Strattmann, der es kurz darauf an Alfred Fürst Montenuovo verkaufte. Im Jahr 1882 ging Schmiding in bürgerlichen Besitz über und gehörte bis 1928 dem Orden der Oblaten des hl. Franz von Sales.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Schloss_Schmiding_heute.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.1956, 13.9525