Kulturzentrum
Schloss Schlettau
In der Stadt Schlettau an der Zschopau liegt ein historisches Bauwerk im oberen Erzgebirge. Es befindet sich an der alten Salzstraße und der Silberstraße, die durch eine vom Bergbau geprägte Region führt. Nach Restaurierung dient es heute als Kulturzentrum.
Geschichte+
Die Ursprünge reichen bis ins 14. Jahrhundert zurück, als ein gotischer Palas errichtet wurde. Im 13. Jahrhundert war der Adelssitz der Reichsministerialen von Crimmitschau ein Ausgangspunkt für die Besiedlung des oberen Erzgebirges. Später, im 14. Jahrhundert, belehnte König Karl IV. die Adligen von Schönburg-Crimmitschau mit der Herrschaft über Schlettau. Von 1413 bis 1536 gehörte das Anwesen der Zisterzienserabtei Grünhain, deren Äbte den Palas um 1500 zu einem Schloss ausbauten. Vom 16. bis zum 18. Jahrhundert war es ein Zentrum kurfürstlicher Jagden und Sitz einer Oberforst- und Wildmeisterei. Zwischen 1814 und 1923 beherbergte das Schloss eine Spinnmühle und später eine Landmaschinenfabrik. Im Jahr 1931 ging es in den Besitz der Stadt Schlettau über. Seit 1995 wurde das Ensemble unter der Leitung eines Fördervereins restauriert und wird heute von diesem verwaltet und genutzt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Thomas Eichler
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.5609, 12.9516