Hotel
Schloss Schlemmin

In Mecklenburg-Vorpommern entwickelte sich in der Mitte des 19. Jahrhunderts aus einer alten Burganlage das neugotische Herrenhaus Schloss Schlemmin, heute ein Hotel.
Geschichte+
Die Geschichte des Anwesens reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück, als die Familie von Thun dort eine Burg errichtete. Diese ursprüngliche Befestigung, die mehrfach umgebaut wurde und über dicke Mauern sowie einen Wassergraben verfügte, war um 1838 nicht mehr nutzbar. Generalmajor Wilhelm Ulrich von Thun, der das Lehnsgut Schlemmin erbte, beauftragte daraufhin den Berliner Architekten Eduard Knoblauch mit dem Neubau eines Herrenhauses. Zwischen 1846 und 1850 entstand das heutige Schloss Schlemmin. Im Jahr 1853 beehrte König Friedrich Wilhelm IV. das Schloss mit einem Besuch und übernachtete dort. Nach dem Tod von Wilhelm Ulrich von Thun im Jahr 1862 wurde ein Fideikommiss für die Güter eingerichtet. Durch Heirat ging der Besitz an die Grafen zu Stolberg-Wernigerode und später an die Grafen zu Solms-Rödelheim über, die das Gut verpachteten.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 54.2225, 12.6792