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Schloss Schleiden

In der Eifelstadt Schleiden steht Schloss Schleiden, einst eine mittelalterliche Burg. Seine Geschichte ist geprägt von Zerstörung und Wiederaufbau.
Geschichte+
Die Anlage wurde erstmals 1198 als „castrum“ urkundlich erwähnt. Im Jahr 1343 ging die Burg als kaiserliches Lehen an die Grafen von Luxemburg über. Drei Jahre später, 1346, gestattete der Kaiser dem Herrn von Schleiden aus dem Geschlecht der Grafen von Blankenheim, die Burg, Vorburg und das Tal als luxemburgisches Lehen zu nehmen, unter der Bedingung, dass die Festung ein Offenhaus für Luxemburg wurde. Nach dem Aussterben der Herren von Schleiden im Jahr 1445 übernahmen die Nassau-Diez die Anlage. Es folgten die Adelsgeschlechter von Manderscheid (1450), von der Marck (1593) und von Arenberg (1773). Zwischen 1689 und 1702 wurden Wehrmauern und Türme abgerissen, und um 1726 erfolgte der Umbau zur Schlossanlage, inklusive eines dreigeschossigen Gebäudes im Süden und eines Torbaus nach Plänen von Johann Joseph Couven. Die Arenberger verkauften das Schloss 1920 an den Orden der Lazaristen.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.5283, 6.4721