Kulturzentrum
Schloss Schieder

Das Barockschloss Schieder in Schieder-Schwalenberg, Nordrhein-Westfalen, wurde Anfang des 18. Jahrhunderts errichtet und diente lange Zeit als Sommerresidenz des Fürstenhauses Lippe. Heute ist es ein Kulturzentrum mit einem restaurierten Barockgarten.
Geschichte+
Die Ursprünge des Anwesens reichen bis ins 15. Jahrhundert zurück, als das Gebiet um Schieder noch weitgehend unbesiedelt war, abgesehen von einer Glashütte. Diese Ländereien fielen später an das Augustinerkloster in Blomberg, das sie zu einem Gutsbetrieb ausbaute. Im Zuge der Reformation gelangte der Besitz 1553 an die Grafen zur Lippe. Ab 1621 gehörte er zur Nebenlinie Lippe-Brake. Graf Rudolph zur Lippe-Brake initiierte ab 1703 den Bau des Schlosses und der Gartenanlagen. Nach dem Aussterben der Linie Lippe-Brake im Jahr 1773 ging der Besitz kurzzeitig an Schaumburg-Lippe über, bevor er 1789 an das Fürstenhaus Lippe-Detmold zurückfiel. Bis zur Novemberrevolution 1918 diente Schloss Schieder als Sommerresidenz.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: www.zeche.org
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Lage: 51.9150, 9.1501