Privatbesitz
Schloss Scheuerfeld

Im Coburger Stadtteil Scheuerfeld steht ein historisches Bauwerk, das im 16. Jahrhundert seine heutige Form erhielt. Es ist ein Denkmal im Ortszentrum.
Geschichte+
Die Ursprünge des Areals um Schloss Scheuerfeld reichen bis in die thüringisch-fränkische Landnahme des 5. und 6. Jahrhunderts zurück, wobei Historiker in der Flur Scheuerfelds zehn frühere Hügelhöfe aus dieser Zeit identifizierten. Es gibt keine Belege dafür, dass das Gelände bereits um 1100 ein ritterlicher Ansitz war, obwohl Abt Siboto von Saalfeld zu dieser Zeit eine Kapelle stiftete. Erst um 1590 erwarb Nicolaus Zech, der Rentmeister Herzog Johann Casimirs von Coburg, Scheuerfeld und errichtete das Schloss sowie weitere Gebäude. 1598 erhielt er von Herzog Casimir das nahe Schloss Eichhof. Nach Zechs Sturz und Tod im Jahr 1607 erbten seine Kinder die Besitztümer. Helena erhielt Schloss Scheuerfeld, das später über ihre Heirat und nachfolgende Erbteilungen in den Besitz ihrer Nachkommen überging. Diese bewohnten das Schloss bis ins 19. Jahrhundert, obwohl es zwischenzeitlich wieder fürstlich wurde. Im Jahr 1893 wurde das Schloss der Gemeinde zur Einrichtung eines evangelischen Pfarramts übergeben, eine Funktion, die es bis heute innehat.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 50.2550, 10.9270