Privatbesitz
Schloss Schenkendorf

Schloss Schenkendorf ist eine an den Neoklassizismus angelehnte Schlossvilla im zur Stadt Mittenwalde gehörenden Ortsteil Schenkendorf, etwa 15 Kilometer südlich der Berliner Stadtgrenze. Es wurde 1896 im Auftrag von Rudolf Mosse gebaut. Rudolf Mosse war Gründer und Inhaber des Mosse-Verlags und des Berliner Tageblatt.
Die Schlossvilla ist ein zweigeschossiger, gelber Klinker- und Putzbau mit abgewalmtem Satteldach im italienischen Landhausstil und befindet sich in dem rund 16 Hektar großen naturbelassenen Park mit weiteren zwölf Gebäuden. Der unter Naturschutz stehende Park beheimatet das blaue, gelbe und weiße Frühjahrswindröschen.
Ursprünglich von der Familie Mosse als Sommersitz genutzt, war das Schloss bis 1920 eine Begegnungsstätte für Intellektuelle, Politiker und Wissenschaftler, wie z. B. Georgi Wassiljewitsch Tschitscherin.
Von den Nationalsozialisten wurde das Schloss enteignet. Während der DDR-Zeit nutzte die NVA das Gebäude. Nach der Wiedervereinigung kam es wieder in den Besitz der Familie George L. Mosse.
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Lage: 52.2795, 13.5969