Örtliche Behörden
Schloss Scheibbs

Das Schloss Scheibbs, ein Bauwerk in Scheibbs, Niederösterreich, ist ein Beispiel für die Architektur des Mostviertels. Es liegt in einem Ensemble aus Stadtpfarrkirche, Stadtmauer und Pfarrhof und dient heute als Sitz lokaler Behörden.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlosses Scheibbs reichen vermutlich bis in eine frühmittelalterliche Burg-Kirchenanlage zurück. Diese wurde von den Vorfahren der Grafen von Peilstein an einem Punkt im Erlauftal errichtet und entwickelte sich zu einem Bestandteil der Befestigungsanlagen von Scheibbs. Im Jahr 1338 schenkte Herzog Albrecht II. den Markt Scheibbs dem Kartäuserkloster Gaming. Dadurch wurde Scheibbs zum weltlichen Verwaltungszentrum der Klosterherrschaft, und das Schloss übernahm die Rolle des Verwaltungssitzes. Nach der Aufhebung der Kartause Gaming im Jahr 1782 wechselte das Schloss mehrfach den Besitzer, darunter die kaiserliche Staatsgüteradministration, Ignaz Müller, Wenzel Joseph Ritter von Sallaba, Johann Heinrich Freiherr von Sallaba und Andreas Töpper. Später ging es an Amalia Horst, Edard Musil und Fritz Hamburger über. Seit 1954 befindet sich das Schloss im Eigentum des Landes Niederösterreich.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Scheibbs_schloss.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.0048, 15.1686