Privatbesitz
Schloss Sayneck

Schloss Sayneck, oberhalb des Sayntals in Rheinland-Pfalz, war ursprünglich als Jagdhaus konzipiert und entwickelte sich zu einem Jagdschloss.
Geschichte+
Die Ursprünge von Schloss Sayneck reichen ins Jahr 1881 zurück, als Alexander Graf von Hachenburg ein Jagdhaus im Fürstlich Wiedischen Revier errichten ließ. Bereits ein Jahr später erfolgte eine erste Erweiterung. Ab 1884 pachtete der Industrielle Friedrich Alfred Krupp das Anwesen und nutzte es als Ausgangspunkt für seine Jagden. In den folgenden Jahren wurden zahlreiche Nebengebäude hinzugefügt. 1888 entschied sich Alfred Krupp für den Abriss des bestehenden Hauses, um an gleicher Stelle ein größeres Jagdschloss im selben Stil zu errichten. Das Schloss war Schauplatz zahlreicher Jagdgesellschaften mit Gästen, die teilweise sogar mit Sonderzügen anreisten. Im Dezember 1944 wurde im Schloss ein Lazarett des Reichsarbeitsdienstes eingerichtet. Von Januar bis März 1945 diente es als Residenz für den Gauleiter des Gaus Moselland, Gustav Simon, und seinen Stab, wobei auch Robert Ley zu den Besuchern zählte. Kurz vor Kriegsende, am 25.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Jagdschloss_Sayneck_bei_Isenburg.jpg
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Lage: 50.4831, 7.6072