Rathaus
Schloss Sarching
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Auf dem ehemaligen Fronhof Sarching ist für die Zeit zwischen 520 und 780 der Bau einer Kapelle,die der Jungfrau Maria geweiht war, durch die bayerischen Herzöge aus dem Geschlecht der Agilolfinger belegt. Der Name Sarching soll auf einen Gründer Saricho oder Saro zurückgehen.
Hier lebte das bekannte Geschlecht der Gamerit (Gamered) von Särching (Sarching). So war ein Ulrich von Sarching 1312 Domherr und 1317 Domdekan zu Regensburg. Auch waren Berthold Gamerit von Sarching 1331 und Leutwin Gamerit einige Jahre später Domherren zu Regensburg. Letzterer verehrte besonders die selige Prinzessin Aurelia, Tochter Hugo Capets, die zu Regensburg in einer Klause 52 Jahre mit Beten und Fasten zubrachte und 1372 starb. Ihr errichtete Leutwin zu St. Emmeram ein hübsches Hochgrab. 1377 war ein Gamerit Pfleger zu Stauf und der letzte Gamerit von Sarching, mit dem das Geschlecht 1395 ausstarb, ließ das prachtvolle Westportal des Domes zu Regensburg auf seine Kosten errichten und setzte sich dadurch ein unvergängliches Denkmal.
Seine Tochter heiratete Konrad Dürrnstetter, einen Bruder des Dombaumeisters Heinrich Dürrnstetter.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 49.0122, 12.2271