Privatbesitz
Schloss Sandhorst

In Aurich-Sandhorst, Niedersachsen, steht Schloss Sandhorst. Ursprünglich als Lustschloss für eine ostfriesische Gräfin erbaut, dient es heute als privat genutztes Gebäude.
Geschichte+
Die Ursprünge des Areals, auf dem Schloss Sandhorst steht, reichen bis ins Jahr 1612 zurück, als es in den Besitz des Kanzlers Dothias Wiarda überging, der dort eine Sommerresidenz errichtete. Nach Wiardas Tod erwarb Graf Ulrich II. von Ostfriesland das Gelände im Jahr 1647. Er ließ dort 1648, noch während des Dreißigjährigen Krieges, ein Lustschloss für seine Gemahlin Juliane von Hessen-Darmstadt errichten. Das Anwesen umfasste einen Haupt- und zwei Nebenflügel sowie eine Kapelle mit einer Orgel von Jost Sieburg und war von einem Landschaftspark umgeben. Es diente den Cirksena mehrfach als Witwen- und Sommerresidenz. Im 18. Jahrhundert wurde das Schloss zum Namensgeber für die Familie von Sandhorst, als Fürst Christian Eberhard seine zweite Frau, Anna Juliana von Kleinau, zur „Frau von Sandhorst“ erhob und deren Kinder diesen Namen trugen. Nach Christian Eberhards Tod war es Witwensitz von Juliane. 1734 verstarb Fürst Georg Albrecht in Sandhorst.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: User:Matthias Süßen / CC BY 3.0 via Wikimedia Commons
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Lage: 53.4908, 7.4942