Museum
Schloss Salder

Im Stadtteil Salder von Salzgitter in Niedersachsen befindet sich das Schloss Salder, ein Renaissanceschloss im Stil der Weserrenaissance. Ursprünglich als Fürstensitz und landwirtschaftliche Domäne genutzt, beherbergt es heute das Museum der Stadt Salzgitter.
Geschichte+
Der Bau des Schlosses begann 1608 unter David Sachse, einem herzoglich-braunschweigischen Obristen und Geheimrat, dessen Name dem Bauwerk den Beinamen „Sachsenschloss“ verlieh. Nach Sachses Tod 1613 erwarb die Familie von Saldern das Anwesen zurück. Während des Dreißigjährigen Krieges erlitt das Schloss 1641 und 1642 Schäden durch kaiserliche Truppen. 1695 kaufte Erbprinz August Wilhelm von Braunschweig-Wolfenbüttel das Schloss und ließ es nach Plänen von Hermann Korb umbauen und erweitern, wobei auch die Schlosskirche St. Maria Magdalena in der Nähe entstand. Nach dem Tod des Herzogs 1731 wurde das Schloss von seiner Witwe bewohnt, später als herzogliche Domäne genutzt und ab 1795 Sitz des Amtsgerichts Lichtenberg/Salder. Im 20. Jahrhundert diente es als landwirtschaftlicher Betrieb und später als Sitz der Großdeutschen Umsiedlungsgesellschaft.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Schloss_Salder_Front_Winter.jpg?uselang=de
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Lage: 52.1353, 10.3384