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Schloss Sacrow

Im Potsdamer Stadtteil Sacrow steht Schloss Sacrow, ein historisches Bauwerk auf etwa 42 Metern über dem Meeresspiegel. Ursprünglich als Herrenhaus konzipiert, zeichnet es sich durch seine barocke Symmetrie aus.
Geschichte+
Die Ursprünge des Ortes Sacrow reichen bis ins 14. Jahrhundert zurück, als ein Rittergut erstmals Erwähnung fand. Im Jahr 1764 erwarb der schwedische Generalleutnant Johann Ludwig von Hordt das Gut und ließ 1773 an der Stelle eines Vorgängerbaus ein neues Herrenhaus errichten. Dieses präsentierte sich in streng symmetrischer Barockarchitektur. 1779 ging das Anwesen an Heinrich Karl de la Motte Fouqué über; sein Sohn, der spätere Dichter Friedrich de la Motte Fouqué, verbrachte hier Teile seiner Jugend. Nach mehreren Besitzerwechseln, darunter der Berliner Bankier Magnus, der hier Felix Mendelssohn Bartholdy empfing, erwarb König Friedrich Wilhelm IV. im Jahr 1840 das Gut. Er beauftragte Ludwig Persius mit der Erweiterung des Herrenhauses um einen zweistöckigen Anbau im italienischen Stil und Peter Joseph Lenné mit der Gestaltung des Parks.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Potsdam_Sacrow_palace.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 52.4276, 13.0949