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Schloss Rumpenheim (Offenbach)

Das Schloss Rumpenheim in Offenbach ist eine dreiflügelige Anlage, die als Wahrzeichen des gleichnamigen Stadtteils gilt. Umgeben von einem Schlosspark, vereint es heute historische Architektur mit modernem Wohnraum.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlosses reichen bis ins Jahr 1678 zurück, als Johann Georg Seifert von Edelsheim, ein hochrangiger Beamter der Grafschaft Hanau, ein Herrenhaus errichtete. Er hatte das Gut Rumpenheim vier Jahre zuvor als Lehen erhalten, eine Anerkennung für seine Verdienste um die finanzielle Sanierung der Grafschaft. Dieses Herrenhaus bildete den Kern des späteren Schlosses. 1768, nachdem die Grafschaft Hanau-Münzenberg an Hessen-Kassel gefallen war, erwarb Prinz Karl von Hessen-Kassel das Anwesen von der Familie von Edelsheim. Er ließ das Herrenhaus 1771 zu einem fürstlichen Landsitz ausbauen. Nach dem Tod seiner Mutter, Landgräfin Maria, die das Schloss bis dahin nutzte, verkaufte Karl es 1781 an seinen Bruder Friedrich. Dieser erweiterte die Anlage zwischen 1787 und 1788 zu ihrer heutigen dreiflügeligen Form. Anfang des 19. Jahrhunderts wurden die beiden Eckpavillons am Main hinzugefügt. Der Schlosspark wurde bis 1839 neu gestaltet, und in den folgenden Jahrzehnten entstanden ein Marstall sowie Dienerwohnungen. Im 19. Jahrhundert war Schloss Rumpenheim ein Treffpunkt europäischer Persönlichkeiten, darunter Kaiser Franz Joseph von Österreich und Zar Alexander III. von Russland.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.1331, 8.8016