Privatbesitz
Schloss Rufling

In Leonding-Rufling, Oberösterreich, steht Schloss Rufling, ein dreigeschossiges Schloss auf einer künstlich angelegten Anhöhe. Ursprünglich ein mittelalterlicher Ansitz, wurde es mehrfach umgestaltet.
Geschichte+
Die erste Erwähnung eines Anwesens an diesem Ort datiert auf das Jahr 791, als es sich im Besitz des passauischen Odalsalh von Rudolfvingen befand. Im 12. Jahrhundert wechselten die Besitzer häufig, darunter Otto und Hartwik Lengau sowie das Stift Wilhering. Nach einer Schenkung als Heiratsgut im Jahr 1215 fiel der Besitz nach tragischen Ereignissen an Verwandte zurück. Im späten 13. Jahrhundert ging Rufling an Linzer Bürger und später an das Stift Göttweig über. Ab 1475 war es als Rittersitz der Stettner bekannt und diente ab 1648 als Sitz des Vicedominus. Die Liste der nachfolgenden Eigentümer ist lang und vielfältig, darunter Adelige und bürgerliche Familien, bis es 1916 an die Familie Wagenhofer überging, in deren Privatbesitz es sich noch heute befindet.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Schloss_Rufling_-_Hofseite.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.2767, 14.2147