Kulturelle Veranstaltungen
Schloss Rothmühle

Das Schloss Rothmühle in Schwechat-Rannersdorf, Niederösterreich, dient heute als Kulturzentrum.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung des Schlosses Rothmühle datiert um das Jahr 1300. Es diente verschiedenen Zwecken, darunter als Mühle, Stoff- und Lederfabrik sowie als Unterkunft für Arbeiterfamilien. Der Name des Anwesens wandelte sich mehrfach, von „Mühle in dem grunde derhalben des Wazzers“ über „Rothe Mühle“ bis zum heutigen „Rothmühle“, wobei die Herkunft des Namens möglicherweise auf rote Backsteine zurückzuführen ist. Unter den Eigentümern sticht Anna Maria von Posch hervor, die Ehefrau des Arztes Franz Anton Mesmer, die das Schloss zeitweise bewohnte. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs erlitt das Gebäude erhebliche Bombenschäden. Nach notdürftiger Instandsetzung und Nutzung als Wohnhaus erwarb die Stadtgemeinde Schwechat das denkmalgeschützte Schloss im April 1967. Es wurde bis 1972 umfassend saniert und im Jahr 2001 erneut generalsaniert, um es als Kulturzentrum zu etablieren.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Rothm%C3%BChle#mediaviewer/Datei:Rothm%C3%BChle.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.1317, 16.4699