Jugendherberge
Schloss Rotenberg

Das Schloss Rotenberg, eine ehemalige Burganlage, erhielt seine heutige Gestalt maßgeblich durch einen Neubau in den Jahren 1921/22, wobei nur wenige Elemente des ursprünglichen Baus erhalten blieben.
Geschichte+
Die Existenz einer Befestigung an diesem Ort ist spätestens seit 1255 belegt, als sich die Ritter Streipe von Rodenburg nach ihr benannten. Bischof Heinrich von Speyer erwähnte 1272 eine Anlage namens Rothenburch. Im Jahr 1329 wurde die Burg von Bischof Walram von Veldenz gewaltsam eingenommen. Später, 1376, verpfändete Bischof Adolf von Nassau die Burg und Stadt an Crafto von Hohenlohe. Nach wiederholten Verpfändungen und Auslösungen, unter anderem durch Bischof Nikolaus von Speyer 1391 und Bischof Reinhard von Helmstatt 1439, fiel Rotenberg 1462 nach der Schlacht bei Seckenheim und einer Belagerung an die Kurpfalz. Erst 1505 gelang Bischof Philipp von Rosenberg die Wiedereinlösung. Während des Pfälzischen Bauernkrieges 1525 geriet Rotenberg in die Hände der Aufständischen und konnte nur mit Unterstützung des Kurfürsten Ludwig von der Pfalz zurückerobert werden. Bischof Philipp II. von Flersheim ließ die desolat vorgefundene Burg zwischen 1540 und 1542 zu einem Schloss umbauen, wovon ein Renaissance-Portal erhalten ist. Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Schloss 1633 von den Schweden niedergebrannt, später aber wieder instand gesetzt.
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Lage: 49.2590, 8.7190