Privatbesitz
Schloss Rosenhof

Schloss Rosenhof ist ein privates Anwesen in Oberösterreich, das sich durch seine hufeisenförmige Architektur auszeichnet. Es liegt eingebettet in einem weitläufigen Park und blickt auf den Ort Sandl.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlosses reichen ins Jahr 1760 zurück, als Graf Alois Thomas Raymond Harrach es als Jagdschloss errichten ließ. Im Jahr 1773 ging es in den Besitz von Graf Ferdinand Bonaventura von Harrach über, der die Herrschaften Freistadt und Harrachsthal innehatte. Er benannte das Jagdhaus nach seiner Frau und Tochter, woraus der Name Rosenhof entstand. Unter seiner Ägide entwickelte sich das Anwesen zu einem Vorzeigebetrieb für Landwirtschaft und Viehzucht. Nach dem Tod des Grafen erbte seine Tochter Rosa den Besitz und heiratete 1777 in das Fürstenhaus Kinsky ein, in dessen Besitz das Schloss seither verblieben ist. Zwischen 1780 und 1792 wurde das Schloss durch den Anbau des Ostflügels erweitert. Nach dem Ableben von Fürstin Rosa im Jahr 1813 ging Rosenhof an Graf Franz de Paula Josef Kinsky über, der 1827 den Westflügel ergänzte und dem Schloss sein heutiges Erscheinungsbild verlieh. 1876 wurde die Kinsky’sche Güterverwaltung von Harrachsthal hierher verlegt, begleitet von weiteren kleineren Umgestaltungen.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Schloss_Rosenhof.jpg
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Lage: 48.5604, 14.6749