Schloss/BurgGarsten-Rosenegg

Schloss Rosenegg

Schloss Rosenegg

Privatbesitz

Das Schloss Rosenegg (Steyr) liegt im Ortsteil Pergern der Gemeinde Garsten im Bezirk Steyr-Land von Oberösterreich (Steyr-Unterhimmel).

Das Schloss Rosenegg ist aus einem Bauernhof entstanden, der 1383 „Weng auf dem Aettgraben“ bzw. Baumannsgut genannt wurde und freies Eigen des Hartneid von Losenstein war. Lehensinhaber von Wenig waren bis 1384 die Steyrer Stadtbürger der Velber. Peter von Losenstein schenkte das freieigene Bauerngut samt Meierhof dem Kloster Garsten. 1384 kaufte Hans Lörlein von den Brüdern Martin und Konrad Velber den Sitz und wurde in der Folge damit von dem Garstener Abt belehnt. 1572 verkaufte Achaz Höhenfelder zu Aistersheim, Schlosspfleger von Steyr, das Landgut an Hannsen von der Pruckhen („de Ponte“). Nach dessen Tod erbte den Sitz sein Sohn Andreas († 1584). Dieser konnte 1568 die Befreiung des Landgutes von der Obrigkeit durch das Kloster Garsten und die Erhebung zu einem gefreiten Edelmannssitz durch Kaiser Maximilian II. erreichen. Fortan hieß der Sitz „Rosenegg“. 1572 wurde der alte Hof abgerissen und das neue Schloss errichtet. Die Gattin des Andreas, Barbara Klara de Ponte, geborene Eisengreinin von Richtenfels, heiratete 1587 Wolf Christoph Seepacher von Seebach († 1590), Hofrichter in Mondsee. Als dieser 1590 starb, heiratete sie den Hofdiener Melchior Ster. Barbara erhielt 1597 von Kaiser Rudolf II. eine Bestätigung des früher ausgestellten Freibriefes. 1608 verkaufte das Ehepaar Ster den Besitz an den Veit Spindler von Hofegg, der es aber im selben Jahr an den kaiserlichen Hof- und Kriegszahlmeister Hans Roßner weitergab. Nach dessen Tod ging Rosenegg durch einen gerichtlichen Vergleich an den Sohn Wolf Christoph der Barbara Ster aus der zweiten Ehe mit Wolf Christoph von Seepach. Dieser war aber hoch verschuldet und so musste er 1621 den Besitz an das Kloster Garsten verkaufen, das damit nach einer 60-jährigen Unterbrechung wieder Eigentümer von Rosenegg wurde. Nach dem Stadtbrand von Steyr diente Rosenegg 1727/28 als Zufluchtsstätte der Zölestinerinnen.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Garsten_Schloss_Rosenegg_Roseneggstra%C3%9Fe_8_%2801%29.JPG

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 48.0405, 14.3742