Museum
Schloss Rosenburg
Schloss Rosenburg in Niederösterreich vereint die Geschichte einer mittelalterlichen Burg mit der Pracht eines Renaissanceschlosses. Ursprünglich im 12. Jahrhundert errichtet, wurde es mehrfach umgestaltet und erweitert, um seine heutige Form mit 13 Türmen zu erhalten.
Geschichte+
Die Ursprünge der Rosenburg reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück, mit einer ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 1175. Von der ursprünglichen romanischen Burg sind heute nur noch Fundamente des Bergfrieds erhalten. Im 15. Jahrhundert erfolgte unter Caspar von Rogendorf ein Ausbau zu einer größeren gotischen Anlage, von der noch die Kapelle und Teile der Außenmauern erhalten sind. Diese gotische Burg diente wiederholt als Schutz vor den Ungarn. Ende des 16. Jahrhunderts ließ Sebastian Grabner, ein Protestant, große Teile der gotischen Burg abtragen und durch das heutige Renaissanceschloss mit 13 Türmen ersetzen. Um 1614 kamen ein großer Turnierplatz und 46 Arkaden hinzu. Die Rosenburg entwickelte sich unter Grabner zu einem Zentrum des Protestantismus in Österreich, mit einer eigenen Druckerei für protestantische Literatur. Im Zuge der Gegenreformation wechselte die Burg 1611 in katholischen Besitz.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Schloss_Rosenburg_%28Nieder%C3%B6sterreich%29_nach_Westen.JPG
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Lage: 48.6282, 15.6347