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Schloss Rosenau

In Oeslau, einem Ortsteil von Rödental bei Coburg in Bayern, liegt Schloss Rosenau. Es ist bekannt als Geburtsort von Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha, der später Prinzgemahl der britischen Königin Victoria wurde.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung des Schlosses Rosenau datiert auf das Jahr 1439, als es im Besitz der Edelherren von Rosenawe war. Es wird vermutet, dass ein Vorgängerbau bereits vor 1424 existierte. Die Familie von Rosenau, die ihren Namen vom Stammsitz ableitete, ist seit der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts nachweisbar und besaß Ländereien in der Region. Im 16. Jahrhundert geriet die Familie in wirtschaftliche Schwierigkeiten, was 1704 zum endgültigen Verlust des Schlosses führte. Es wurde vom österreichischen Freiherrn Ferdinand Adam von Pernau erworben, der es als Sommersitz und für seine vogelkundlichen Studien nutzte. Nach Pernaus Tod im Jahr 1731 wechselte das Schloss erneut den Besitzer und wurde 1805 von Herzog Franz Friedrich Anton von Sachsen-Coburg-Saalfeld für seinen Sohn Ernst I. erworben. Unter Herzog Ernst I. erfolgte zwischen 1806 und 1817 ein Umbau im neugotischen Stil nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel, wobei der Park als englischer Garten neu angelegt wurde.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 50.2983, 11.0224