Das Schloss kann besichtigt werden
Schloss Roseburg

Die Roseburg, ein imposantes Schloss, thront auf einem Muschelkalkrücken im Ostharz, in der Nähe von Ballenstedt. Dieses Bauwerk, das erst 1908 fertiggestellt wurde, ist eine bemerkenswerte Neuschöpfung im Stil einer mittelalterlichen Burg und bietet einen faszinierenden Einblick in die Architekturphantasien des frühen 20. Jahrhunderts.
Geschichte+
Die Ursprünge der Roseburg reichen weit zurück: Bereits 963 wurde an dieser Stelle eine Rudeloffsburg erstmals urkundlich erwähnt, eine Stiftung Markgraf Geros an das Frauenstift Gernrode. Im Jahr 1056 übereignete Kaiser Heinrich III. die Burg dem Mönchskloster Ballenstedt. Nach wechselnden Besitzverhältnissen, die im 13. Jahrhundert erneut das Gernroder Kloster und später das askanische Fürstentum Anhalt einschlossen, verpfändeten die Grafen von Regenstein die Anlage an Quedlinburger Bürger. Im Laufe der Jahrhunderte verfiel die ursprüngliche Burg und wurde ab 1563 nicht mehr erwähnt. Erst 1905 erwarb der Architekt Bernhard Sehring das Gelände auf Empfehlung Prinz Friedrichs von Anhalt-Dessau.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ballenstedt_Roseburg.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 51.7273, 11.1951