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Schloss Romrod
Im hessischen Vogelsbergkreis nahe Alsfeld liegt Schloss Romrod. Ursprünglich eine Wasserburg, entwickelte sie sich zu einem Jagd- und später zu einem großherzoglichen Sommersitz, dessen heutiges Erscheinungsbild maßgeblich im 16. Jahrhundert geprägt wurde.
Geschichte+
Die Ursprünge von Schloss Romrod liegen in einer Wasserburg, die vermutlich im 12. Jahrhundert von den Herren von Romrod errichtet wurde. Eine erste urkundliche Erwähnung findet sich im Jahr 1197. Das Ministerialengeschlecht derer von Romrod, das auch die Burg Herzberg erbaute, verkaufte die Anlage Mitte des 14. Jahrhunderts an die Landgrafen Heinrich II. und Otto, nachdem die Romroder Linie im Mannesstamm erloschen war. Um 1400 ging die Burg in direkten hessischen Besitz über. Nach der hessischen Erbteilung fiel Romrod an Landgraf Ludwig IV. von Hessen-Marburg, der zwischen 1578 und 1587 große Teile der baufälligen Burg abreißen und neu errichten ließ, wodurch das Schloss sein heutiges Aussehen erhielt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jörg Heldt
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Lage: 50.7133, 9.2194