Museum
Schloss Rohrau
In Niederösterreich, nahe der Grenze zum Burgenland, liegt Schloss Rohrau. Es ist bekannt für die Gemäldesammlung der Grafen von Harrach, die es beherbergt.
Geschichte+
Die Ursprünge des Gebiets um Rohrau reichen ins 12. Jahrhundert zurück, als es im Besitz der Markgrafen von Cham und Vohburg war. Ein Herrensitz wurde erstmals 1240 erwähnt, verbunden mit Dietrich de Rorow aus dem Haus Liechtenstein. Nach dem Aussterben dieser Linie im Jahr 1278 ging die Herrschaft durch Heirat an Leutold I. von Stadeck über. Als die Stadecker 1399 ausstarben, versuchte Herzog Wilhelm, die Herrschaft einzuziehen. Es gelang jedoch dem Vormund der Erbtochter Guta, Graf Hermann II. von Cilli, Rohrau als Reichslehen zu deklarieren, woraufhin König Wenzel ihn 1400 damit belehnte. 1402 kam Rohrau an Graf Ulrich von Montfort-Pfannberg, der Guta geheiratet hatte. Die Montforts wurden 1404 offiziell mit Burg und Herrschaft belehnt und hielten diese für 120 Jahre. Die Familie Harrach, die im 13. Jahrhundert in Südböhmen und später im Mühlviertel auftauchte, verlagerte ihre Interessen nach Wien und Niederösterreich. Leonhard III. von Harrach erwarb 1524 die Herrschaft und Festung Rohrau und erhielt die Erlaubnis, sich danach zu benennen. Sein Sohn Leonhard IV.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Schloss_Rohrau.JPG
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Lage: 48.0624, 16.8517