Schloss/BurgWien-Liesing

Schloss Rodaun

Schloss Rodaun

Schule

Das Schloss Rodaun, ein historisches Bauwerk im 23. Wiener Gemeindebezirk Liesing, dient heute als Schulzentrum.

Geschichte+

Die erste urkundliche Erwähnung des Schlosses Rodaun erfolgte am 2. März 1405 als „vest Radaun“, obwohl seine Ursprünge bis ins 12. Jahrhundert zurückreichen. Während der ersten Wiener Türkenbelagerung im Jahr 1529 profitierte das Schloss von seiner erhöhten Lage und erlitt weniger Schäden als andere umliegende Anlagen. Im 16. Jahrhundert entwickelte sich Rodaun zu einem Zentrum des Protestantismus in der Region Wien. Im Jahr 1580 fand hier eine evangelische Kirchenvisitation statt. Die Grundherrschaft Rodaun, zu der auch Siebenhirten gehörte, wechselte nach den evangelischen Freiherren von Landau häufig die Besitzer, bis 1831 Mitglieder des Hauses Liechtenstein die letzten Grundherren vor 1848 wurden. Im Jahr 1898 erwarb der römisch-katholische Orden Sta. Christiana das Schloss von der Familie Mautner Markhof. Der Orden, spezialisiert auf Erziehung und Krankenpflege, eröffnete ein Mädchenpensionat. Ein großer mittelalterlicher Turm, der sich in Ruinenzustand befand, wurde noch vor 1899 abgetragen. Während des Zweiten Weltkriegs diente das Schloss als Panzerkaserne, nahm aber nach Kriegsende den Schulbetrieb wieder auf. Zwischen 1975 und 1977 erfolgten Umbauten und Restaurierungen.

Lage+

Im Bezirksteil Rodaun des 23. Wiener Gemeindebezirks Liesing in Wien, Österreich, liegt das Schloss Rodaun auf einer Höhe von etwa 274 m über dem Meeresspiegel.

Vor Ort+

Heute beherbergt das Schloss Rodaun das Schulzentrum Schloss Rodaun der Katholischen Privatschulen Sta. Christiana. Es umfasst eine Volksschule, eine Kooperative Mittelschule, eine Fachschule mit Aufbaulehrgang und ein Tagesinternat. Der Schlosspark wird ebenfalls vom Schulzentrum genutzt.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.wehrbauten.at

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 48.1314, 16.2553