Privatbesitz
Schloss Rimburg (Palenberg)

Das Wasserschloss Rimburg erhebt sich im Wurmtal an der deutsch-niederländischen Grenze. Diese Anlage, deren Wurzeln bis ins Mittelalter reichen, zeichnet sich durch ihre starke Verteidigungsarchitektur aus.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung der Burg Rimburg stammt aus dem Jahr 1276, als ein Herr von Mülrepas als Besitzer genannt wurde. Im Konflikt zwischen den Herzogtümern Limburg und Brabant wurde die Anlage teilweise zerstört, jedoch um die Wende zum 13. Jahrhundert wieder aufgebaut und mit einer verstärkten Verteidigungsstruktur versehen. Dazu gehörten vier Flankierungstürme an der Hauptburg und ein äußerer Befestigungsring mit weiteren vier Türmen, die durch unterirdische Gänge mit der Hauptburg verbunden waren. Im Jahr 1323 ging die Burg durch Heirat an Gerard von Merode über und verblieb bis ins 15. Jahrhundert in Familienbesitz. Später wechselten die Besitzer, darunter die Familie von Gronsfeld. 1498 gelangte Rimburg an Johann I. von Bronkhorst und wurde zur freien Reichsherrschaft erhoben. Während der Jülicher Fehde im Jahr 1543 wurde die Burg von herzoglichen Truppen besetzt und anschließend von kaiserlichen Truppen belagert und teilweise zerstört. 1640 verkaufte Jost Maximilian von Bronckhorst Rimburg an Arnold von Boemer. Im 17. Jahrhundert wurde die Anlage mehrfach von fremden Truppen eingenommen, darunter 1673 von französischen und 1678 von spanischen Soldaten. Im 18. Jahrhundert waren die Grafen von Ligneville und weitere Adelsfamilien Eigentümer. Anfang des 19.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 50.9139, 6.0897