Privatbesitz
Schloss Riegersburg
Im westlichsten Teil des Bezirks Hollabrunn in Niederösterreich liegt Schloss Riegersburg nahe der tschechischen Grenze. Ursprünglich eine mittelalterliche Burg, wurde es zu einem Wasserschloss umgestaltet.
Geschichte+
Die erste Erwähnung der Riegersburg datiert je nach Quelle auf das Jahr 1212, als sie im Besitz der Grafen Hardegg war, oder auf 1390, als eine Burg Ruegers genannt wurde. Auch 1427 wird sie im Zusammenhang mit den Grafen von Hardegg erwähnt. Im Jahr 1568 erwarb Sigmund Graf von Hardegg die Anlage von den Eyczingern, die sie seit 1441 besaßen. Er ließ die verfallene Burg abreißen und an ihrer Stelle ein Wasserschloss errichten, das als Verwaltungssitz und Wohnresidenz diente. Sein Sohn Johann Wilhelm von Hardegg geriet durch den Ankauf verschuldeter Herrschaften selbst in finanzielle Schwierigkeiten, was nach seinem Tod 1635 zum Konkurs führte. Sein Erbe Julius von Hardegg verkaufte 1656 die Grafschaften Riegersburg und Hardegg, um die Schulden zu tilgen. Die Grafen von Saint-Julien erwarben das Anwesen und verkauften es 1730 an Sigmund Friedrich von Khevenhüller.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Maciek Wegrzyn
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Lage: 48.8544, 15.7718