Forschungszentrum
Schloss Reinhardsbrunn

In Friedrichroda-Reinhardsbrunn, Thüringen, steht Schloss Reinhardsbrunn, ein Bauwerk auf den Grundmauern eines ehemaligen Benediktinerklosters. Es diente einst als Hauskloster der Landgrafen von Thüringen und ist heute ein Forschungszentrum.
Geschichte+
Die Ursprünge von Reinhardsbrunn liegen in der Gründung eines Benediktinerklosters im Jahr 1085 durch Graf Ludwig den Springer. Dieses Kloster, das unter päpstlichem Schutz stand und mit Hirsau und Cluny verbunden war, entwickelte sich zu einem Zentrum der Hirsauer Reformen in Thüringen. Es diente den Ludowingern, die zu Landgrafen aufstiegen, als Hauskloster und Grablege. Im frühen 13. Jahrhundert begann der Niedergang des Klosters, verstärkt durch das Aussterben der Ludowinger im Jahr 1247 und einen Brand im Jahr 1292. Während des Bauernkriegs 1525 wurde das Kloster geplündert und zerstört. Die Mönche flohen, und der Besitz ging an den Kurfürsten von Sachsen über.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.wehrbauten.de/thread.php?threadid=589&sid=9b2b210ff3d27b7a80b9c70dbb4777c0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.8664, 10.5577