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Schloss Reichardshausen
Schloss Reichardshausen in Oestrich-Winkel im Rheingau ist ein Anwesen, das heute als Bildungsstandort dient. Ursprünglich ein Weinhof, entwickelte es sich zu einem Schloss, das von Weinbergen umgeben ist.
Geschichte+
Die Ursprünge von Reichardshausen reichen bis ins Jahr 1152 zurück, als es als Weinhof und Umschlagplatz für das nahegelegene Kloster Eberbach fungierte. Nach den Zerstörungen des Dreißigjährigen Krieges wurde das Anwesen zwischen 1737 und 1740 unter Abt Hermann Hungrighausen zu einer U-förmigen Schlossanlage umgestaltet, die dem Kloster als zweite Residenz diente. Nach der Säkularisation 1803 ging es in den Besitz des Hauses Nassau-Usingen über. 1804 ließ Friederike von Anhalt-Köthen, eine Tochter des Herzogs von Nassau, das Schloss im klassizistischen Stil umgestalten. Später, im Jahr 1817, erwarb Erwein Graf von Schönborn das Anwesen und erweiterte es um Gebäude und einen Landschaftspark. Im Jahr 1873 wechselte es erneut den Besitzer und ging an Gräfin Louise von Benckendorff.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jörg Heldt
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.0119, 8.0503