Förder-Stiftung für Kinder und Jugendliche der Stiftung Schloss Regensberg
Schloss Regensberg
Im Kanton Zürich steht Schloss Regensberg auf einem Ausläufer des Schweizer Juras. Es ist ein Bauwerk, das heute eine soziale Funktion erfüllt.
Geschichte+
Die Ursprünge der Familie von Regensberg reichen bis ins Jahr 1040 zurück, als Freiherr Lütold von Affoltern die Altburg nahe Regensdorf errichten liess. Seine Nachfahren, die sich später Freiherren von Regensberg nannten, erlebten ihre Blütezeit im frühen 13. Jahrhundert. Sie festigten ihre Macht durch Burgenbau und Stadtgründungen. Um 1240/45 wurde das Städtchen Neu-Regensberg, das heutige Regensberg, gegründet. Nach dem Tod von Lütold V. um 1250 teilten seine Söhne das Erbe, wobei Ulrich Neu-Regensberg erhielt. Die Regensberger Fehde von 1267/68 führte zum wirtschaftlichen Niedergang der Familie, und ihre Besitztümer wurden an Habsburger Lehnsherren verkauft. Im Jahr 1302 musste Lütold VIII. auch Neu-Regensberg an Habsburg-Österreich veräussern. 1409 erwarb die Stadt Zürich das Schloss, das ab 1417 als Sitz des Landvogts diente. Während des Alten Zürichkriegs wurde Regensberg 1443 von den Eidgenossen erobert, aber nicht zerstört. Ein Grossbrand im Jahr 1540 zerstörte das Städtchen, verschonte jedoch die Burg weitgehend. Der Palas wurde 1583/85 durch einen Neubau ersetzt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 47.4828, 8.4381