Privatbesitz
Schloss Rauschendorf

Ein historisches Herrenhaus in Rauschendorf, im Norden Brandenburgs, ist Schloss Rauschendorf. Ursprünglich ein Rittersitz, wurde es mehrfach umgestaltet und wiederaufgebaut, wobei es heute als zweigeschossiges Barockschloss erscheint.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlosses Rauschendorf liegen in einem Rittersitz, der nach 1220 von Gebhard von Arnstein zur Sicherung seines Landbesitzes errichtet wurde. Nach dem Aussterben der Grafen von Lindow-Ruppin im Jahr 1524 fiel der Besitz an den Kurfürsten Joachim von Brandenburg und gelangte 1581 durch Tausch an die Familie von der Groeben. Im Jahr 1723 heiratete Graf Hermann von Wartensleben Dorothea von der Groeben und erwarb dadurch die Güter Rauschendorf und Schönermark. Um 1735 ließ er das erste Schloss Rauschendorf als einstöckigen Putzbau errichten, wobei die Fundamente des alten Rittersitzes einbezogen wurden. Nach dem Bau des Schlosses Meseberg durch Graf Wartensleben um 1737 verlor Rauschendorf an Bedeutung. 1774 verkauften die Töchter des Grafen das Schloss an Prinz Heinrich von Preußen, der es Major von Kaphengst schenkte. Nach dessen Verschuldung wechselte der Besitz 1798 an Graf Blumenthal und 1810 an J. F. C.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jörg Heldt
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Lage: 53.0317, 13.1125