Privatbesitz
Schloss Rastenfeld

Das spätmittelalterliche Bauwerk Schloss Rastenfeld in Kärnten wurde ursprünglich als Burg errichtet und später zu einem Schloss umgestaltet.
Geschichte+
Die Ursprünge von Schloss Rastenfeld reichen ins 13. Jahrhundert zurück, als das Geschlecht der Raspo aus Friesach eine Burg errichtete. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Anlage 1432 als „Raspenveld“. Im Jahr 1469 veräußerte Wilhelm von Perneck die Burg an das Bistum Gurk. Kaiser Friedrich III. verzichtete 1478 auf seine Lehenshoheit, wodurch Rastenfeld den Status eines Freien Eigentums mit Burgfried erhielt. Bis 1530 verblieb es im Besitz der Diözese, in dieser Zeit erfolgte der Umbau von einer Burg zu einem Schloss. Spätere Besitzer waren unter anderem die Familien von Feistritz und die Grafen von Herberstein. Im 18. Jahrhundert waren die Freiherren von Schluga Eigentümer. Im 19. Jahrhundert wechselte das Schloss häufig den Besitzer, bis es 1893 von der Sängerin Marie Geistinger an den Industriellen Carl Freiherr Auer von Welsbach, den Erfinder des Glühlichts, verkauft wurde. Bis heute befindet sich das Schloss im Besitz seiner Nachkommen.
Lage+
Schloss Rastenfeld befindet sich südwestlich von Meiselding, einem Ortsteil der Gemeinde Mölbling im Bezirk St. Veit an der Glan in Kärnten, Österreich. Es liegt auf einer nach Osten abfallenden Bergkuppe, einem Ausläufer des bewaldeten Gunzenberges, auf einer Höhe von etwa 699 m über dem Meeresspiegel.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Moelbling_Rastenfeld_Schloss_Rastenfeld_2012-10-18_CXI.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 46.8512, 14.3945