Privatbesitz
Schloss Rastede
Im Ammerland steht Schloss Rastede, ein Landschloss des Oldenburger Klassizismus. Es diente lange Zeit als Residenz der Grafen und Großherzöge des Hauses Oldenburg und befindet sich noch heute in Privatbesitz.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlosses Rastede liegen in einem ehemaligen Kloster, das im Zuge der Reformation seine geistliche Funktion verlor. Graf Christoph von Oldenburg übernahm die Verwaltung des aussterbenden Ordens und errichtete nach dem Auszug des letzten Mönchs im Jahr 1529 eine "gemächliche Wohnung" am Kloster. Später ließ Graf Anton Günther im Jahr 1612 einen Marstall erbauen und 1643 anstelle des alten Abthauses ein Jagdschloss errichten, das er als Sommerresidenz nutzte. Nach Anton Günthers Tod im Jahr 1667 fiel die Grafschaft Oldenburg und damit auch das Schloss an die dänische Königslinie. Zwischen 1701 und 1744 diente es als Verbannungsort für Prinzessin Sophie Eleonore. Im Jahr 1750 erwarb Justizrat Christoph Römer das Schloss und ließ es im holländischen Barockstil umgestalten.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jörg Heldt
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 53.2424, 8.2019