Privatbesitz
Schloss Rantzau

Schloss Rantzau in der Gemeinde Rantzau, Schleswig-Holstein, ist ein historisches Schloss, das einst als Stammsitz der Adelsfamilie Rantzau diente. Obwohl es nach seiner Definition eher ein Herrenhaus ist, wird es aufgrund seiner landesgeschichtlichen Bedeutung als Schloss bezeichnet. Es erlebte eine kurze Blütezeit im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert als Renaissancebauwerk.
Geschichte+
Der Gutsbezirk Rantzau ist seit über 800 Jahren besiedelt. Der Name Rantzau weist auf eine frühere wendische Besiedlung hin. Die Familie Rantzau, die den Namen ihres Besitzes annahm, wurde erstmals 1226 mit Johann von Rantzau urkundlich erwähnt. Er begründete die verschiedenen Linien der Familie, die die Geschichte Schleswig-Holsteins prägten. Das Gut blieb über 500 Jahre im Familienbesitz. Unter Heinrich Rantzau wurde das Herrenhaus ab 1590 neu errichtet. Nach Heinrich Rantzaus Tod im Jahr 1598 gehörte das Schloss im 17. und 18. Jahrhundert weitgehend der Breitenburger Linie der Familie. Nach der Konfiszierung durch den dänischen König Friedrich IV. im Jahr 1721 wechselte das Gut mehrfach den Besitzer. Friedrich IV.
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Lage: 54.2356, 10.5127