Privatbesitz
Schloss Randegg

Auf einer Kuppe am Rande des Dorfes Randegg, einem Ortsteil von Gottmadingen im baden-württembergischen Landkreis Konstanz, steht Schloss Randegg. Es befindet sich noch heute in Privatbesitz.
Geschichte+
Die Ursprünge des Anwesens reichen möglicherweise bis ins 12. Jahrhundert, als eine erste Burg errichtet wurde. Es wird vermutet, dass ein römisches Kastell als Fundament diente. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Burg im Jahr 1214 als Stammsitz der Herren von Randegg. Diese Familie brachte Persönlichkeiten hervor, darunter Burkhard II. von Randegg, Bischof von Konstanz, und den in der Schlacht bei Sempach gefallenen Ritter Johann von Randegg. Im Schweizerkrieg von 1499 wurde die mittelalterliche Burg zerstört. Ab 1567 entstand unter Gebhart von Schellenberg ein erstes Schloss. Während des Dreißigjährigen Krieges besetzten schwedische Truppen das Schloss im Jahr 1638 und setzten es bei ihrem Abzug 1639 in Brand. Ein weiterer Brand ereignete sich 1728. Nach verschiedenen Besitzwechseln, darunter an das Augustiner-Chorherrenstift Beuron und die Freiherren von Deuring, ließ Adolf Sheldon das Anwesen nach 1899 renovieren und den Rittersaal ausmalen. 1923 erwarb Dr. Hans Koch das Schloss, dessen Nachfahren es bis heute besitzen. Von 1933 bis 1936 lebte der Maler Otto Dix mit seiner Familie hier.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://schloesserrundschau.de/bawue/schloesser/konstanz21.html
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Lage: 47.7215, 8.7495