Leerstehend
Schloss Randau

Das Schloss Randau ist ein schlossähnliches Gutshaus im Magdeburger Stadtteil Randau-Calenberge. Seine Geschichte ist mit der Lage auf einer Talsandinsel verbunden, die bereits in prähistorischer Zeit besiedelt war.
Geschichte+
Die Region um Randau war schon in der mittleren Steinzeit bewohnt. Spätere Funde deuten auf eine slawische Siedlung mit Burgwall hin. Um 1160 siedelte Kaiser Friedrich Barbarossa niederländische Kolonisten auf dem „Elbenauer Werder“ an. Eine erste urkundliche Erwähnung der Burg Randau erfolgte 1236. Im späten 13. Jahrhundert nutzten die Herren von Randau die Burg für Raubzüge, was 1297 zur Eroberung und Zerstörung durch Magdeburger Truppen führte. Ab 1391 übernahmen die Alvensleben aus Rogätz Burg und Gut als erzbischöfliches Lehen. Nach dem Aussterben der Rogätzer Linie führte Andreas von Alvensleben die Reformation ein. Kuno von Alvensleben ließ nach 1609 ein neues Schloss errichten, das jedoch 1631 bei der Zerstörung Magdeburgs durch Tilly abbrannte. Johann Friedrich Karl von Alvensleben verlegte den Gutshof im 18. Jahrhundert an den heutigen Standort und baute ein neues Wohnhaus mit geometrischen Gärten.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Roland Neubert, Halle (Saale)
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 52.0584, 11.7279