Privatbesitz
Schloss Raggnitz

Im oberen Drautal liegt Schloss Raggnitz, ein historisches Anwesen. Es ist ein Beispiel für die Entwicklung adeliger Wohnsitze in der Region.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung von Raggnitz datiert auf das Jahr 1254, als der Salzburger Erzbischof Philipp von Spanheim Ländereien in Racknitz an seinen Bogenschützen Heinrich vergab. Diese Gebiete waren zuvor von Graf Albert III. von Tirol an Herzog Bernhard von Kärnten und dessen Sohn abgetreten worden. Im Jahr 1304 wurde Raggnitz der Grafschaft Görz zugeschlagen. Später, im Jahr 1429, erhielt Siegmund von Lind die Herrschaft über Lind, zu der auch Raggnitz gehörte. Nachdem die nahegelegenen Burgen Ober- und Unterlind verfielen, wählten die Herren von Lind den Hof von Raggnitz als neuen Stammsitz und ließen ihn zu einem Schloss ausbauen.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Steinfeld_Raggnitz_1_Ansitz_Raknitz_23012011_228.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 46.7637, 13.3478