Schloss/BurgBregenz

Schloss Raczynski

Schloss Raczynski

Klosterbetrieb
Schule

In Bregenz, Vorarlberg, steht das Schloss Raczynski, auch bekannt als Marienberg. Dieser historistische Schlossbau am Nordwesthang des Gebhartsberges ist das letzte in Vorarlberg errichtete Schloss und zeigt neorokoko-Architektur.

Geschichte+

1874 erwarb Graf Carl Eduard Nalecz-Raczynski ein Grundstück in Bregenz. Zwischen 1875 und 1877 ließ er für seine Gemahlin, Prinzessin Caroline Theresia von Oettingen-Wallerstein, nach Plänen des Architekten Stefan Tragl ein Anwesen errichten. Die Schlossvilla, ein Geschenk zum 47. Geburtstag der Gräfin im Jahr 1878, wurde zum Mittelpunkt einer Hofhaltung und Schauplatz gesellschaftlicher Ereignisse. Nach dem Tod der Gräfin 1898 und des Grafen ein Jahr später erbte der Neffe Eduard Graf Nalecz-Raczynski den Besitz. 1904 erwarb der Dominikanerinnenorden das Schloss, das fortan als Konvent und Schulgebäude unter dem Namen Marienberg diente. Nach einer Nutzung als Lazarett und Heim für französische Mütter und Kinder während und nach dem Zweiten Weltkrieg erhielten die Dominikanerinnen das Anwesen 1946 zurück. Zwischen 1976 und 1997 erfolgte eine Sanierung.

Lage+

Das Schloss Raczynski befindet sich in Bregenz im Bezirk Bregenz, im Bundesland Vorarlberg, Österreich. Es liegt auf einer Höhe von etwa 454 m über dem Meeresspiegel.

Vor Ort+

Heute beherbergt das Schloss Raczynski einen Klosterbetrieb und dient als Schulgebäude. Das Hauptgebäude wird zudem für Seminare und Veranstaltungen vermietet.

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Quelle: burgen-austria.com · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Marienberg07.JPG

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Lage: 47.4960, 9.7492