Privatbesitz
Schloss Raab

In der Gemeinde Raab im Bezirk Schärding in Oberösterreich liegt Schloss Raab, ein Wasserschloss. Seine Geschichte reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes Raab datiert auf das Jahr 955. Ein Adelssitz ist jedoch erst 1145 mit den Herren von Rurippe belegt, die als Gefolgsleute der Wesener galten und im 13. Jahrhundert ausstarben. Nach einem Teilungsvertrag im Jahr 1300 ging der Besitz an die Waldecker über, bevor er 1382 in den Besitz der Trauner wechselte. 1387 erbte Hans Aichberger das Schloss und die Hofmark Raab. Durch Heirat fiel der Besitz 1443 an die Messenpecker und nach dem Tod von Hanns Messenpeck 1495 an Nikolaus von Sandizell. Herzog Georg von Bayern zog das Anwesen 1496 ein und verkaufte es 1500 an Bischof Ludwig von Chiemsee. Bischof Sebastian Cataneus ließ das Schloss zu Beginn des 16. Jahrhunderts weitgehend neu errichten. Der Besitz wechselte häufig, unter anderem an die Grafen Maxlrain (1685), die Freiherren von Neuhaus (1704), die Grafen Tattenbach-Rheinstein (1717) und die Grafen Arco-Valley (1821). Nach einem Konkurs und weiteren Verkäufen erwarb die Gemeinde Raab das Schloss 1849 für ein Kreisgericht, woraufhin es 1850 in Staatsbesitz überging. Zwischen 1983 und 1985 wurde das sanierungsbedürftige Gebäude umfassend restauriert.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Schloss_Raab_-_heute.jpg
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Lage: 48.3512, 13.6491