Zentrum für nachhaltige Landkultur
Schloss Quetz

In Zörbig-Quetzdölsdorf in Sachsen-Anhalt liegt Schloss Quetz, ein klassizistisches Bauwerk. Es bildet eine harmonische Einheit mit dem umgebenden Park und einem Teich.
Geschichte+
Die Ursprünge des Ritterguts Quetz reichen bis ins Jahr 1779 zurück, als es durch die Heirat von Luise Ernestine von Möllendorf mit Helmut Moritz von Graevenitz in den Besitz der Familie von Graevenitz überging. Der Grundstein für das heutige Schloss Quetz wurde am 14. April 1788 gelegt, und die Bauarbeiten wurden zwischen 1788 und 1790 unter Hellmut Moritz Erdmann von Graevenitz im frühklassizistischen Stil abgeschlossen. Eine Gedenktafel an der Westseite des Schlosses erinnert an die Grundsteinlegung mit einem Zitat von Hellmut Moritz Erdmann von Grävenitz. Das elfachsige Gebäude zeigt architektonische Parallelen zu Schloss Mosigkau und dem Palais Dietrich in Dessau. Die Gestaltung der Rückfront mit einem dreiachsigen, giebelgekrönten Mittelrisalit, dessen äußere Fenster schmaler sind, deutet auf C.F. Damm als Bauleiter hin. Die Innenarchitektur wurde von Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff gestaltet, bekannt für seine Arbeit am Dessau-Wörlitzer Gartenreich.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Roland Neubert, Halle (Saale)
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 51.5823, 12.1381