Bildungseinrichtung
Galerie
Schloss Puchheim
In Attnang-Puchheim, Oberösterreich, dient Schloss Puchheim heute als Bildungs- und Kulturzentrum. Seine Geschichte reicht bis ins Mittelalter zurück.
Geschichte+
Die Ursprünge von Schloss Puchheim liegen in einer Feste, die 1130 urkundlich erwähnt wurde und als Stammsitz des Rittergeschlechts der Puchheimer diente. 1348 übertrug Albrecht von Puchheim seine oberösterreichischen Besitzungen an Albrecht II. von Österreich, um dafür Litschau und Heidenreichstein als Lehen zu erhalten. Nach weiteren Besitzerwechseln, darunter Herzog Albrecht VI., gelangte die Anlage 1551 an die Familie Polheim. Ein Brand zerstörte die mittelalterliche Wehrburg 1585, woraufhin die Polheimer an gleicher Stelle ein vierflügeliges Renaissanceschloss errichteten. Nach dem oberösterreichischen Aufstand und der Rekatholisierung wurden die Güter der Polheimer 1627 beschlagnahmt. Von 1636 bis 1767 gehörte das Schloss den Salburgern und anschließend bis 1838 den Grafen von Fuchs. 1839 erwarb Erzherzog Maximilian Joseph von Österreich-Este das Anwesen. Er holte 1847 Jesuiten zur Seelsorge nach Puchheim, die jedoch infolge der Revolution von 1848/49 abziehen mussten.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Schloss_Puchheim_Torturm.JPG
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 47.9995, 13.7149