Kulturzentrum
Schloss Proschwitz
Im Meißner Ortsteil Proschwitz in Sachsen steht Schloss Proschwitz, ein neobarockes Bauwerk. Es beherbergt ein Kulturzentrum.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung eines Ritters von Proschwitz datiert auf das Jahr 1102, wobei der Ortsname auf eine frühe sorbische Besiedlung hindeutet. Bis zur Reformation diente Proschwitz als Tafelgut der Bischöfe von Meißen. Im Jahr 1554 ging das Anwesen in den Besitz von Ernst von Miltitz über. Nach der Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg erwarb Peter Werdemann 1657 das Gut. Der Bau des Barockschlosses begann unter der Familie von Schilling, die es 1704 erwarb. Magdalena von Beichlingen, geborene von Miltitz, kaufte es 1732 und ließ einen schlichten L-förmigen Bau errichten. Nach mehreren Besitzerwechseln, darunter die Familien von Berlepsch und von Carlowitz, wurde das Schloss zwischen 1882 und 1888 um einen Wohnflügel erweitert. Ab 1914 erfolgte eine umfassende Restaurierung.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Thomas Eichler
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Lage: 51.1792, 13.4753