Privatbesitz
Schloss Premstätten
Das Schloss Premstätten, ein Bauwerk in der Steiermark, reicht bis in die zweite Hälfte des 12. Jahrhunderts zurück. Ursprünglich als Stammsitz der Herren von Premstätten erbaut, hat es zahlreiche Besitzerwechsel und Umgestaltungen erfahren.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung des Schlosses Premstätten erfolgte im Jahr 1164, als es den Herren von Premstätten als Stammsitz diente. Nach dem Aussterben dieser Familie im Jahr 1386 ging der Besitz an Hans den Ketzer über. Von 1441 bis 1870 war das Anwesen im Eigentum der Familie Saurau. Jörg von Saurau erhielt 1448 die königliche Erlaubnis, den verfallenen Turm wiederaufzubauen. Im Jahr 1532 erlitt das kaum befestigte Schloss während des ersten österreichischen Türkenkrieges schwere Schäden. Unter Leonhard von Saurau wurde es zu einem repräsentativen Schloss ausgebaut und 1635 als Familienfideikommiss eingerichtet. Die Schlosskapelle wurde 1774 geweiht und die Fassaden im Jahr darauf barockisiert. Nach dem Ende der Saurau-Linie wechselte das Schloss in den Besitz der Familie Goëss, gefolgt von Gräfin Hermine von Normann-Ehrenfels im Jahr 1904. Ein Brand zerstörte 1911 den Dachstuhl, der jedoch umgehend erneuert wurde.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Schloss_Premst%C3%A4tten_mit_Kapelle.JPG
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Lage: 46.9768, 15.3962