Privatbesitz
Schloss Poppendorf
Schloss Poppendorf, ursprünglich eine mittelalterliche Burg, ist heute Privatbesitz in der Südoststeiermark.
Geschichte+
Die Ursprünge von Schloss Poppendorf reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück, als an dieser Stelle eine Burg errichtet wurde. Namensgeber war Leutold von Poppendorf, ein Lehnsmann der Herren von Wildon. Mit dem Tod Ulrichs von Poppendorf im Jahr 1386 erlosch die Familie, die Verbindungen zu den Fürstenfeldern und Preßnitzern pflegte. Anschließend erhielt Poppendorf den Status eines landesfürstlichen Besitzes und wechselte häufig den Eigentümer. Im Jahr 1420 erwarb Ulrich Pesnitzer das Anwesen, das 1468 noch seinem Enkel gehörte. Das ursprüngliche „Haus zu Poppendorf“ wurde schrittweise zu einem Schloss ausgebaut. Schwere Schäden erlitt es 1605 während der Ungarneinfälle.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Schloss_poppendorf.JPG
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Lage: 46.8555, 15.8551