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Schloss Plötzkau

In Sachsen-Anhalt steht das Schloss Plötzkau, ein Renaissanceschloss, das auf den Fundamenten einer mittelalterlichen Grafenburg errichtet wurde. Es erlangte historische Bedeutung als Residenz von Fürst August von Anhalt, der es im 17. Jahrhundert zum Zentrum eines der kleinsten souveränen Staaten seiner Zeit machte.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlosses reichen bis ins Jahr 1049 zurück, als die mittelalterliche Rundburg erstmals urkundlich erwähnt wurde. Bernhard von Hecklingen gilt als der erste Graf von Plötzkau. Im 12. Jahrhundert waren die Grafen von Plötzkau eng mit dem Kaiserhaus verbunden, doch die Familie erlosch 1147. Ein Erbstreit zwischen Albrecht dem Bären und Heinrich dem Löwen führte 1139 zur Zerstörung der Burg durch Erzbischof Konrad von Magdeburg. Später fiel Plötzkau an das Stift Gernrode. 1436 zog Fürst Bernhard IV. von Anhalt-Bernburg das Lehen ein.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Roland Neubert, Halle (Saale)
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Lage: 51.7441, 11.6886