Privatbesitz
Schloss Plötz

In Jarmen-Plötz in Mecklenburg-Vorpommern steht ein historisches Bauwerk im Tudorstil: das Schloss Plötz. Mit seinem quadratischen Turm ist es ein Beispiel der Architektur des 19. Jahrhunderts.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung von Plötz datiert auf das Jahr 1282, als dort die Plossekenburg oder Plötzenburg, der Herrschaftssitz des Landes Plote, stand. Diese Provinz gehörte zeitweise zur Kastellanei Gützkow und diente auch als Sitz der Schwertritter von Appeldorn. Ursprünglich in Teilen im Besitz der Familien von Speckin und von Maltzahn, ging es später an die von Mardefeld über. 1701 verkaufte Regierungsrat Gustav von Mardefeld das Gut an Hans Gotthilf von Kirchbach, und 1719 erwarb es Friedrich Ehrenreich von Ramin. Nach dessen Tod gelangte es über seine Söhne schließlich an Charlotte Elisabeth Christine von Ramin, die mit Oberst Hans Friedrich Wilhelm von Trebra verheiratet war. Ihre Kinder erhielten 1793 das Lehen, gaben es jedoch bald darauf ab. Ab 1793 war die Familie von Heyden im Besitz der Güter, beginnend mit Wichert Wilhelm von Heyden.
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Lage: 53.8744, 13.2953